Title:

Das Wirtshaus im Spessart

Description:  Es handelt sich um ein Kinderbuch in dem in liebevoller Art die Höhen und Tiefen der großen Liebe beschrieben werden.
Author:Wilhelm Hauff
deutsch
  
ISBN: 3423050012   ISBN: 3423050012   ISBN: 3423050012   ISBN: 3423050012 
 
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Das Wirtshaus im Spessart Einführung Wilhelm Hauff wurde am 29. November 1802 in Stuttgart geboren. Er entstammte einer in Württemberg zu hohem Ansehen gelangten Familie, die sich in den Religionskriegen und Wirren des 17. Jahrhunderts zum protestantischen Glauben bekannt hatte, deshalb ihren Landadelssitz in Niederösterreich verlassen mußte und im protestantischen Württemberg Zuflucht fand. In der neuen Heimat hatten die rechtlichen, freidenkenden Männer der Familie Hauff in den "altherkömmlichen Kämpfen" um die ständische Verfassung "zwischen dem Fürsten und der Landschaft des Herzogtums verdienstvollen Anteil" (Prof. Adolf Stern). Der Großvater Wilhelms, Johann Wolfgang Hauff (1721 –1801), war Landschaftskonsultent: Ihm setzte der Enkel in seiner Novelle "Jud Süß" in der Person des Lanbek ein Denkmal. Hauffs Vater Friedrich August (1772 bis 1809) hatte sich 1799 als Regierungssekretär mit Hedwig Wilhelmine Elsäßer vermählt. Diese phantasiebegabte Frau war die Tochter des berühmten Juristen und Professors in Erlangen, der später an der Karlsschule und zuletzt als Rat am Obertribunal in Tübingen wirkte. Dem jungen, glücklichen Paar wurden vier Kinder geboren: zwei Söhne, der um zwei Jahre ältere Hermann und Wilhelm, sowie zwei Mädchen. Hermann hat nach Wilhelm Hauffs frühem Tod dessen redaktionelle Tätigkeit fortgesetzt. Das Familienglück trübte sich, als der politisch sehr großzügig denkende Vater Wilhelms sich der württembergischen Regierung verdächtig machte. Er wurde eines Nachts verhaftet und neun Monate lang auf dem Asperg unschuldig gefangengehalten; nach seiner Rechtfertigung wurde er 1806 Sekretär am königlichen Oberappellationstribunal in Tübingen, wohin er nun mit der Familie übersiedelte. 1808 kehrte er wieder mit Frau und Kindern nach Stuttgart zurück: Er war auf den Posten eines Geheimen Ministerialsekretärs im Ministerium für Auswärtige Angelegenheiten berufen worden. Ein Jahr später starb er; Witwe und Kinder zogen zum zweitenmal nach Tübingen, wo der Großvater Elsäßer und der Bruder Wilhelms, Hermann, lebten. Liebevoll wurden dort beide von der alten Haushälterin, Jungfer Sitzlerin, betreut. Hier kam nun Ruhe in das Leben des siebenjährigen Wilhelm, der schwächlich war und weniger begabt schien als der ältere Bruder. Sorgfältig wurde er von der früh verwitweten Mutter erzogen, einer geistvollen Frau, die an Goethes Mutter erinnert. In der großväterlichen Bibliothek war es, wo Wilhelm "Hütten und Ställe aus den Folianten erbaute für sich und sein Vieh", wo der Grundstein für seinen Geschichtsroman "Lichtenstein" zu finden ist. Hier empfing er auch die Eindrücke von Jugendlust und Schmerz, die sich in den "Phantasien im Bremer Ratskeller" wiederfinden. In Tübingen kam Wilhelm Hauff bis 1817 aufs Gymnasium, die Schola Anatolica, doch er war kein guter Schüler; er sagte selbst von sich, "daß er einen harten Kopf besaß"; "... ich ging lieber aufs Feld, hörte die Vögel singen, als daß ich mich oben in der Dachkammer (mit den Aufgaben) abmarterte" und "... ich hatte in meinem elften Jahr den größten Teil der Ritter- und Räuberromane meines Vaterlandes gelesen". Vom Herbst 1817 an besuchte er die im Tal der Blau herrlich gelegene Klosterschule zu Blaubeuren: Auf Wunsch der Mutter sollte er Theologe werden. Hier fühlte er sich glücklich, seine Phantasie fand reiche Nahrung, er entwickelte eine besondere Kunst im Erzählen seiner einfallsreichen Geschichten. Er war "hinter Goethe und Schiller geraten", er verschlang sie, "ohne alles zu verstehen". Seine Gesundheit kräftigte sich, aber in den Schulfächern blieb er im Gegensatz zu seinem Bruder schwach, ja lässig. Im Zeugnis zur Aufnahme in das Theologieseminar wird bescheinigt: "... daß Wilhelm in litteris ... sehr
  
Bürgerliches Gesetzbuch BGB: mit Allgemeinem Gleichbehandlungsgesetz, BeurkundungsG, BGB-Informationspflichten-Verordnung, Einführungsgesetz, ... Rechtsstand: 1. August 2012
Siehe auch:
Handelsgesetzbuch HGB: ohne Seehandelsrecht, mit …
Strafgesetzbuch StGB: mit Einführungsgesetz, …
Grundgesetz GG: Menschenrechtskonvention, …
Arbeitsgesetze
Basistexte Öffentliches Recht: Rechtsstand: 1. …
Aktiengesetz · GmbH-Gesetz: mit …
 
   
 
     
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